
In seinem vieldiskutierten Buch plädiert der Soziologe Andreas Malm für mehr Militanz in der Klimafrage. Weil jede erfolgreiche Bewegung einmal eine Stufe der Gewalt erreichen musste, um erfolgreich zu sein. Mit Gewalt gegen Sachen, nie gegen Menschen, und mit gezielter Gewalt. Sie soll sich richten gegen die Verursacher:innen der Klimakrise, gegen diejenigen, die das Klima mit ihrem Luxuskonsum zerstören. Die Frage stellt sich – ob wir diesen Weg gehen wollen, gehen müssen und wenn nicht, was wir dann tun können, um den Klimawandel zu stoppen.
Mit Publikumsdisskussion.
Lesung und Diskussion: Marie Seidel, Renovate Switzerland, Alexandra Gavilano, Quinto Suyo Suiza-Perú und Debt for Climate, Katrin Meyer, Philosophin, Universität Basel, Klaus Brömmelmeier (Lesung) und Christoph Keller (Moderation)
Diese Veranstaltung ist Teil der Lesereihe climate fiction – wenn literatur bewegt.
Ein Projekt von LITERATURSPUR, Buchhandlung Seitenblick und podcastlab.ch.
Unkostenbeitrag: CHF 10.–
Ohne Anmeldung