In dem Vortrag wird Ofer Sagie auf die vielen Dimensionen der aktuellen Verhältnisse im Heiligen Land, wie Geschichte, Politik, Religion, Menschenrechte, Wirtschaft sowie die unterschiedlichen palästinensischen und israelischen Narrative und geistigen Hintergründe eingehen.
Dabei wird er versuchen, ein sogenanntes "Herzdenken" anzuregen, bei dem die menschlichen Begegnungen im Mittelpunkt stehen.
Im Zentrum seines Anliegens steht angesichts der vielen Verwirrungen, Meinungen und Emotionen seine Frage: Was kann ICH tun? Er möchte aufrufen zu einer Mitte, zur Liebe, zu einem individuellen Aufwachen und Tun im gemeinsamen Streben für den Frieden in der Welt.
Ofer Sagie ist Vater von drei Töchtern, Waldorfpädagoge, Theaterregisseur und seit über 40 Jahren aktiv in der Friedensarbeit tätig. Er lebt in dem anthroposophisch orientierten Kibbuz Harduf in Galiläa und besitzt die israelische wie auch die deutsche Staatsangehörigkeit. Er ist international tätig, hält Vorträge und führt Gespräche an Schulen über den Nahostkonflikt, Palästina-Israel und ein menschliches Miteinander. Seit 15 Jahren wirkt er zudem beim Aufbau der Waldorfpädagogik in China mit.
Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der Unkosten und für die Umbauphase werden Spenden erbeten.