Unter dem Motto «Einmal das ganze Leben - Begleitung von Geburt bis Tod» entsteht an der Langen Gasse 7-9 in Basel ein sinnstiftender Begegnungsort, der in sieben Tätigkeitsfeldern pädagogische, kulturelle, therapeutische und medizinische Angebote im Sinne der Anthroposophie unter einem Dach vereint.
Ausgehend von den Fragen «Wo komme ich her?», «Wo gehe ich hin?», «Wie ergreife ich das Jetzt?» kann an diesem Ort ein ganzheitliches Menschenbild, welches von der anthroposophischen Geisteswissenschaft inspiriert ist, kennengelernt werden. Vor dem Hintergrund dieses Menschenbildes werden die vielfältigen Angebote in den genannten Tätigkeitsfeldern praktiziert und von den einzelnen Menschen selbstständig vertreten.
Die Vision für den Begegnungsort entstand im Jahre 2021. Eine Zeit, die durch Corona geprägt war von Angst, Isolation und Trennung. Der Wunsch entstand, dass Menschen wieder für einander da sein können, es einen Ort gibt, wo wir Menschen Halt und Zusammensein leben und wo wir die Schwellen des Lebens – Geburt und Tod wieder sichtbar in das Leben holen und als Teil des Ganzen anerkennen und würdigen.
Das Haus konnte die Stiftung Edith Maryon im Dezember 2021 dank einer grosszügigen Spende erwerben. Seither wurden bis Herbst 2025 die Räume für eine Zwischennutzung von der Stiftung an Therapeuten, Kunstschaffende, Ärzte und Pädagogen vermietet. Zuvor wurde das Gebäude bis 2021 von der IV-Stelle Basel-Stadt genutzt, welche in den Aeschengraben 9 umgezogen ist.
Zur Entwicklung des Nutzungskonzeptes und im Hinblick auf eine notwendige Renovierung des 1893 erbauten Hauses wurde im Juni 2024 der gemeinnützige und steuerbefreite Hausverein Lange Gasse 7-9 gegründet.
Der Zweck des Hausvereins ist «die Trägerschaft eines sinnstiftenden Begegnungsortes, der soziale, kulturelle, pädagogische, therapeutische und medizinische Tätigkeitsfelder im Sinne der Anthroposophie vereint und verbindet».
Der Verein hat die Liegenschaft im Herbst 2024 von der Stiftung Edith Maryon in Baurecht übernommen und Anfang 2025 ein Baugesuch für den notwendigen Umbau eingereicht.
Der Hausverein ist auf Spenden angewiesen, um die Kosten der notwendigen Renovierung (u. a. Lift, Böden, Decken, Türen etc.) und Teilsanierung (u. a. Dach, Kanalisation und feuchte Räume im Untergeschoss) sowie die Umbaumassnahmen für die jeweilige Nutzung zu finanzieren.
Damit die neuen Angebote in den sieben Tätigkeitsfeldern ab 2027 in das Haus einziehen können, danken wir Ihnen für Ihre finanzielle Unterstützung!